TAEKWON-DO Kampfkunst und Kampfsport aus Korea Was ist Taekwon-Do (TKD) TKD ist eine vom koreanischen General Choi Hong Hi unter Berücksichtigung älterer koreanischer Kampfsysteme wie Soo Bak Gi (Faustkampf), Taek Kyon (Fußkampf) und des Karate entwickelte moderne Kampfkunst. Am 11. April 1955 wurde der neuen Kampfsportkunst der Name Taekwon-Do gegeben. Bekannt wurde TKD in Deutschland im Oktober 1965 durch koreanische Demonstrationsteams. Am 22. März 1966 wurde in Seoul die International Taekwon-Do Federation (ITF) gegründet. Deutschland war ein Gründungsmitglied. Frei übersetzt bedeutet Taekwon-Do die Kunst des Hand-und Fußkampfes. Wörtlich übersetzt bedeuten: TAE - springen, stoßen, schlagen mit dem Fuß KWON - stoßen, schlagen mit der Faust DO - heißt wörtlich Weg und bezeichnet den geistigen Hintergrund dieses Sportes. Die Durchschlagskraft des TKD beruht auf der Ausbildung des menschlichen Körpers auf wissenschaftlicher Grundlage. Es entwickelt und verbessert aber nicht nur die motorischen Grundeigenschaften (Koordination, Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit). Im Einklang mit der physischen Ausbildung sollen zusätzlich die Charaktereigenschaften (Höflichkeit, Ausdauer, Selbstbeherrschung, Mut und Rechtschaffenheit) herangebildet werden. Sie bilden die Grundsätze des TKD und helfen den Begriff „DO“ mit Inhalt zu füllen. Die Einhaltung der Grundsätze soll im Vordergrund eines jeden (ernsthaften) Taekwon-Do Schülers stehen. Oberstes Gebot ist es, Taekwon-Do nie zu missbrauchen. Die Zusammensetzung des TKD Taekwon-Do setzt sich aus verschiedenen Teilbereichen zusammen: Dosoo Dallyon - Gymnastik Gibon Yonsup - Grundschule Tul - Übungsformen Hosinsul - Selbstverteidigung Kyok Pa - Bruchtest Matsogi - Sparring, es gibt verschiedene Sparringarten bis hin zum Freikampf. Die Vielseitigkeit des Taekwon-Do bietet vom Breitensport bis zum Wettkampfsport für jeden Interessierten etwas. In jedem Alter kann man TKD erlernen und den Schwerpunkt der Ausbildung der persönlichen Zielsetzung entsprechend ausrichten. Während der Breiten-Gesundheitssportler seinen allgemeinen körperlichen Zustand verbessern will, wollen die Leistungs- Wettkampfsportler bei Dan-Prüfungen, nationalen oder internationalen Meisterschaften in den Disziplinen Form, Kampf und Bruchtest ihr Können unter Beweis stellen.